Geschichte
Die Schweizer Airline gilt als Spezialist für Boeings Luxus-Flieger BBJ (Boeing Business Jet) auf Basis der modernen Boeing 737-700 mit dem Flügel der 737-800. Die drei eigenen Maschinen sind dank Zusatztanks langstreckentauglich (d.h. Reichweiten bis zu 11'000 km). Während eine 'normale' Boeing 737-700 maximal 149 Passagiere aufnehmen kann, sind die PrivatAir Maschinen für 48, 28 oder - ganz exklusiv - für 16 Passagiere ausgelegt.
Illustre Kunden
Der ausserordentliche Komfort hat zwar seinen Preis; da die PrivatAir aber nicht an Flugpläne gebunden ist und auch kleinere Flughäfen anfliegen kann, macht diese Variante des individuellen Reisens sowie aufgrund der Zeiteinsparungen durchaus zu einer attraktiven Alternative zum Erstklass-Flug für Spitzen-Manager und Geschäftsleute.
Neben Managern gehören auch immer wieder Personen aus der Politik oder dem Jet-Set zu PrivatAir-Passagieren: u.a. der britische Tronfolger Prinz Charles, der britische Premierminister Tony Blair oder die Rockband 'U2', für die sogar ein BBJ mit spezieller Europa-Tournee-Beschriftung versehen wurde.
Neben Boeing nun auch Airbusse
Ab Frühjahr 2003 setzt Privatair auch das Airbus Muster A 319 CJ (Corporate Jet) ein. Zwei Maschinen werden im Rahmen des EADS/Airbus Industrie Corporate Shuttle-Vertrages zwischen den Airbus-Standorten Toulouse (F), Hamburg (D) und Filton (GB) eingesetzt. Zwei weitere A 319 kommen auf den mit Lufthansa betriebenen Business- Langstrecken-Verbindungen Düsseldorf-Chicago und Düsseldorf-Newark zum Einsatz. Diese mit lediglich 48 Businessclass Sitzen ausgestatteten A 319LR sind mit zusätzlichen Tanks im Frachtraum ausgestattet, was die als Kurzstreckenjet konzipierten Flieger langstrecken-tauglich macht.
Für SWISS International Air Lines kommt ab Januar 2005 ein BBJ2 auf der Strecke Zürich-New York (Newark) zum Einsatz.
