Geschichte

CTA und Balair MD-87/83

- aufgenommen im Januar 1993

Die balairCTA entstand aus Rationalisierungsüberlegungen innerhalb der Swissair-Gruppe. Wollte man im Sommer 1992 noch eine lose Zusammenarbeit der beiden Chartertöchter Balair und CTA eingehen, entschied man sich Anfangs 1993 für die radikalere Lösung einer Zusammenlegung.

 

Mit einen Personalabbau, strukturellen Änderungen, u.a. bei den Besatzungen (die Balair MD-82 wurden bisher von teureren Swissair-Piloten geflogen; neu sassen die günstigeren CTA-Crews im Cockpit) sollte der bisher negativ operierende Charterbereich gewinnbringend gemacht werden.

Politisch bedingt verblieb das Rechtsdomizil der Firma in Genf, die Buchhaltung blieb in Basel, während die operationelle Basis nach Zürich verlegt wurde. Gestartet wurde mit einer neuen Flotte von 4 MD-87, fünf MD-82/83 und 3 A 310-300. Die erhofften Spareffekte blieben aber weitgehend aus und auch die balairCTA operierte in den tiefroten Zahlen.

Nachdem das Geschäftsjahr 1994 mit einem Verlust von CHF 19,3 Mio. abschloss, entschied die SAir Group, die balairCTA aufzulösen. Der letzte Flug fand am 1. November 1995 statt. Die Kurzstreckencharter-Operiationen gingen mit den MD-82/83 an die Konzerntochter Crossair; die Langstreckenflüge wurden mit den verbleibenden A 310-300 in die Swissair integriert (was aber später wieder umgestossen wurde und die Balair/Charter Leisure ins Leben gerufen wurde)