Geschichte

Nach Auflösung der BalairCTA gingen die Kurzstreckenflüge an die Crossair und die Langstrecken mit den entsprechenden Fliegern (A 310) an die Swissair. Da aber die Strategie, Linien- und Charter-Dienst unter der gleichen Dach zu führen, ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt war, gründete die Swissair im Frühjahr 1997 die 'Charter Leisure AG', welche ab Oktober 1997 mit zwei A 310-300 Langstreckencharter flog.

Im Rahmen der Ausserdienststellung der A 310 bei der Swissair waren ursprünglich auch zwei der bestellten A 330-200 für die Charter- Operationen vorgesehen. Doch es kam anders und ab 1999 wurden zwei gemietete Boeing 767-300 eingesetzt und wieder unter dem altbekannten Markennamen 'Balair' betrieben. Die zuletzt von Air Europe eingesetzten Langstreckenflieger waren eine Übergangslösung, bis ab Oktober 2000 zwei farbikneue Boeing 767-300 ER zum Einsatz kamen

Bereits im Frühjahr 2000 kamen zwei Boeing 757-200 zur Flotte, welche exklusiv für die Hotelplan-Gruppe eingesetzt wurden (und der Balair auch von dieser zur Verfügung gestellt wurden). Mit der Inbetriebnahme der neuen Boeing- Flotte wurde gleich auch eine neue, freundliche Corporate Identity eingeführt.

Im Strudel des Swissair-Groundings

Auch die neue Balair geriet in den Strudel der Swissair-Krise nach deren Grounding. Am 5. Oktober 2001 landete der letzte Balair-Flug in Zürich. Während die Boeing 767 an die Leasinggeber zurückgingen, transferierte Hotelplan die eigenen Boeing 757 in die als Auffanggesellschaft gegründete Belair Airlines. Bereits am 3. November 2001 nahm diese den Flugbetrieb mit einer leicht abgeänderten Aufschrift wieder auf.