Geschichte
Im Tessin wurde im Frühjahr 1985 die Sunshine Aviation gegründet, welche Anfangs mit Piper Cheyenne und Dornier Do 228 operierte. Im Sommer 1988 kamen zwei gebrauchte ex-Finnair Fokker 27 dazu, mit welchen man die Crossair-Dominanz in Lugano auf Strecken nach Italien brechen wollte.
Allerdings konnte Sunshine die Flüge nicht in Eigenregie durchführen, sondern musste die Maschinen an die italienische Schwesterfirma Transavio vermieten. Zum Streckeneinsatz kam meist nur eine Maschine, während die zweite Fokker in der Wartung war oder für ad-hoc Charter-Einsätze (u.a. für die UNO-Mission) zum Einsatz kam. 1992 wurden die Maschinen ausser Dienst gestellt; ein Flugzeug dient heute noch als Feuerwehr-Trainer auf dem EuroAirPort in Basel.
Ende der Eigenständigkeit
Im Jahr 1992 wurde der verbliebene Airliner, die Do 228, an die Air Engiadina als Back-Up Fugzeug abgetreten. Sunshine gab die Linienflüge auf und betätigte sich vorübergehend noch im Executive Bereich, bevor sie im Jahr 1993 von der Air Engiadina übernommen wurde.