Pilatus PC-21
Das fortgeschrittene Trainingsflugzeug PC-21 wurde vom Schweizer Hersteller Pilatus Aircraft in Eigenregie ab 1997 entwickelt. Der Erstflug fand am 1. Juli 2002 in Stans statt. Die Maschine ist als Turboprop Trainer mit Jeteigenschaften ausgelegt und verfügt über ein digitales Cockpit, welches die Simulation verschiedenster Typen zulässt.
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| Pilatus PC-21 A-103 und A-105 der Schweizer Luftwaffe im Formationsflug |
| © Luftwaffe |
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| Die erste für die Schweizer Luftwaffe vorgesehen Pilatus PC-21 bei einem Testflug am 23.07.2007 ab Buochs. Das zivile Kennzeichen HB-HYA wird die Maschine noch ein Weilchen behalten, bevor sie zur A-101 wird. Die beiden ersten Flugzeuge werden von Pilatus nachträglich auf den vollen, von der Luftwaffe geforderten Austattungs- und Leistungsstand gebracht. Erst dann erfolgt die militärische Registrierung. |
| © Foto: Milan Rohrer/jetshow.ch |
Bereits in der Entwicklungsphase waren u.a. Vertreter der Schweizer Luftwaffe beteiligt. Die Schweizer Luftwaffe hat mit der Bestellung von sechs Serienflugzeugen zusammen mit Singapore die Serienfertigung ausgelöst. Die Maschine wird in der Pilotenausbildung eingesetzt und ersetzt dabei einerseits die bereits ausgemusterte BAe Hawk aber auch die Tiger F-5E Doppelsitzer. Die erste Ablieferung ist für Ende 2007/Anfang 2008 vorgesehen. Die erste Schulungen sind für Frühjahr 2008 vorgesehen. Stationiert werden die Trainer in Emmen und Sion. Im Frühjahr 2012 wurde mit der Ablieferung von zwei später bestellten Maschinen die Flotte auf 8 Maschinen (A-101 - A-108) aufgestockt.
Aufgrund der ersten Erfahrungen zeigte sich, dass das rot-weisse Farbmuster nicht in jeder Situation ideal war und ab Herbst 2010 erhält die PC-21 Flotte einen mehrheitlich roten Anstrich mit einem weissen Streifen.
Flottenliste
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