Pilatus PC-9
Die Pilatus-Flugzeugwerke haben den PC-9, eigentlich als PC-7 Nachfolger, wiederum als zweisitziges Turboprop Trainingsflugzeug ausgelegt. Bei der Schweizer Luftwaffe wird der Typ aber primär für die Zieldarstellung zu Gunsten der Fliegerabwehr eingesetzt. Zudem kann der PC-9 auch mit einem elektronischen Störsender ausgerüstet werden.
C-411 PC-9 der Schweizer Luftwaffe
Aktueller Stand
Nach Zielschlepp-Versuchen mit gemieteten Maschinen der Pilatus-Flugzeugwerke erfolgt 1988 die Beschaffung von 12 Flugzeugen in drei Tranchen (1988, 89 und 92). Heute werden die elf verbliebenen Flugzeuge fast ausschliesslich durch die Zielflugstaffel 12 betrieben. Die Einsatzräume befinden sich vorallem bei den Fliegerabwehrschiessplätzen im Wallis und Engadin. Der PC-9 kann mit einer Schleppwinde ausgerüstet werden. Ein Schleppsack kann damit ausgefahren und hinter dem Flugzeug gezogen werden. Die Kanoniere der Fliegerabwehr zielen auf diese Schleppsäcke und können - wenn alle Sicherheitsauflagen stimmen - auch den scharfen Schuss auslösen.
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