26.08.2007: Super Pumas helfen in Griechenland

Die Schweiz unterstützt Griechenland bei der Bekämpfung der verheerenden Waldbrände. In Antwort auf das griechische Unterstützungsgesuch wird die Schweiz Helikopter des Typs Superpuma zur Verfügung stellen. Die Helikopter sollen Löscheinsätze fliegen und sind mit Wasserbehältern von je 2'500 Litern ausgerüstet.

Ein Helikopter der Schweizer Armee, der zurzeit im Kosovo stationiert ist, wird bereits Montag Mittag im Einsatzgebiet eintreffen, um den raschen Einsatzbeginn sicherzustellen. Dieser wird aber bereits am Mittwoch in den Kosovo zurückkehren. Drei weitere Superpumas werden Montag früh aus der Schweiz abfliegen. Sie werden ab Dienstag morgen und voraussichtlich bis Freitag im Einsatz stehen. Am Sonntag Nachmittag in Griechenland eingetroffen sind je ein Experte des EDA und des VBS zur Vorbereitung des Einsatzes in der Krisenregion. Zur logistischen Unterstützung der Helikoptercrew werden am Montag weitere Experten der DEZA entsandt. Hilfsleistungen für Griechenland haben auch Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Norwegen, Schweden und Niederlande zugesagt. Der Bedarf für zusätzliche Hilfeleistungen aus der Schweiz wird in den nächsten Tagen in Zusammenarbeit mit den griechischen Behörden abgeklärt.

Die Schweizer Vertretung in Athen steht, in enger Zusammenarbeit mit unserem Honorarkonsulat auf der Halbinsel Peloponnes, im regelmässigen Kontakt mit den zuständigen Lokalbehörden. Kontakte mit den immatrikulierten Schweizern vor Ort werden vom EDA-Personal vor Ort wahrgenommen. Zum jetzigen Zeitpunkt verfügt das EDA über keine Hinweise, wonach Schweizerinnen und Schweizer von den Bränden betroffen wären.

Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey hat, im Namen des Bundesrates und der Schweizer Bevölkerung, dem griechischen Präsidenten und der griechischen Regierung ihr aufrichtiges Beileid ausgesprochen. Sie hat den Angehörigen der Opfer ihre tiefe Sympathie zum Ausdruck gebracht.

© EDA/Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten