28.11.2008: Deutscher CH-53G am Titlis verunfallt

Heute Morgen, circa 10.20 Uhr, ist ein Helikopter des Typs CH-53 der Deutschen Heeresflieger im Gebiet Titlis zwischen dem Engstlensee und dem Graustock auf einer Höhe von rund 2600 Meter verunfallt. Dabei wurde ein Mechaniker im Rückenbereich leicht verletzt. Bevor er von der REGA geborgen wurde, konnte er selbständig den Helikopter verlassen. Er wurde daraufhin in Spitalpflege überflogen.

Der verunfallte CH-53G '84+36' des Deutschen Heers war in Laupheim stationiert und stürzte am 28.11.2008 bei einer Landeübung im Gebiet Titlis ab.
© Foto: REGA

An Bord befanden sich zwei Piloten und vier Mechaniker. Fünf Personen blieben unverletzt. Der Flugunfall geschah bei einer Bugradlandung. Dabei berührte der Helikopter an einem Punkt mit dem Rad den Boden, während die beiden anderen Räder sich in der Luft befanden. Der Helikopter begann bei diesem Manöver nach ersten Erkenntnissen vertikal zu schwingen. Er wurde unmanövrierbar, worauf er vornüber rund 500 Meter einen Schneehang hinunter rutschte. Weitere Details über den Unfallhergang wird die bereits eingeleitete Untersuchung zeigen müssen. Der Unfall wird durch den General Flugsicherheit der Deutschen Bundeswehr in Zusammenarbeit mit der Schweizer Luftwaffe und unterstützt durch die schweizerische Militärjustiz untersucht.

Die Besatzung absolvierte im Rahmen der Ausbildungskooperation zwischen Deutschland und der Schweiz ein bewilligtes Weiterbildungstraining im Gebirgsflug.

Wie weiter vorgegangen wird, insbesondere bezüglich der Bergung des verunglückten Helikopters - dies auch in Abhängigkeit von der Witterung - wird im Rahmen der angelaufenen Untersuchung entschieden. Weitere Erkenntnisse über den Unfall werden voraussichtlich mittels Medienmitteilungen kommuniziert.