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08.07.2005: Besichtigung Pilatus-Werke
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Die IGL Interessen-Gemeinschaft-Luftfahrt führte am Freitag, 8. Juli 2005, zusammen mit dem Luftfahrtmagazin SkyNews.ch eine Fachveranstaltung in Stans durch. Für 52 Fluginteressierte öffneten sich die Tore von Pilatus Aircraft für eine interessante Vorstellung der Innerschweizer Flugzeugschmiede und die Besichtigung der Flugzeugfertigung.
von Reto Isler
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Verschiedene Fertigungsstufen
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Nach wie vor werden die Pilatus-Flugzeuge mehrheitlich aus Metall hergestellt. Mit CNC-Maschinen oder mit Stanzwerkzeuge werden Einzelstücke hergestellt, die dann zu Bauteilen zusammengefügt werden (Foto: Hansruedi Huber) |
Ein Teil der Flugzeugteile entsteht heute aus Verbundwerkstoffen, die hier in ihren Formen eingelegt sind. (Foto: Reto Isler) |
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Auch wenn sich das Geschäft je länger je mehr in Richtung zivile Flugzeuge verlagert, werden immer noch Trainingsflugzeuge wie der PC-9 montiert und verkauft. (Foto: Martin Jacobi) |
Diverse PC-12 nach dem Zusammenbau. In dieser Halle erhalten die Flugzeuge ihr 'Innenleben', u.a. rund 10 km Verkabelung! (Foto: Reto Isler) |
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Diese PC-12 haben bereits ihre Propeller-Turbine erhalten (Foto: Reto Isler) |
Blick in die Malerei, wo ein PC-12 sein Farbkleid erhält (Foto: Martin Jacobi) |
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Die 1939 gegründete Firma beschäftigt heute weltweit rund 1'200 Personen, davon sind gut 200 in der Entwicklung tätig. Derzeitiges Paradepferd ist der PC-12, der zu fast 80 Prozent in die USA und nach Kanada geht. Die Auftragsbücher sind derzeit wieder gut gefüllt, d.h. die Produktion ist bis Mitte 2006 ausgelastet. Alle 3 Tage verlässt heute eine Maschine das Herstellerwerk, was schlussendlich für 2005 voraussichtlich 89 produzierte und ausgelieferte Maschinen ergibt. Ab 2006 wird die Auslieferungskadenz noch erhöht. Daneben werden noch jährlich etwa 5 bis 6 neue PC-6 Turbo Porter gebaut.
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Hoffnungsträger PC-21
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Auf dem neusten Kind, dem PC-21, ruhen heute die Hoffnungen, auf dem Trainermarkt wieder einmal als Trendsetter auftreten zu können und ein absolut fortschrittliches Trainings-System anbieten zu können. Nach dem tragischen Unglück des zweiten Prototypen im Januar 2005 wurde der erste Prototyp auf den seriennahen Standard nachgerüstet. Der dritte PC-21, die HB-HZC, wurde diese Woche zusammengesetzt und wird derzeit für den Erstflug im August 2005 vorbereitet. Im Herbst folgt dann noch eine weitere Vorserienmaschine.
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markante Frontalansicht des PC-21
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Der erste PC-21 Prototyp HB-HZA in den neuen Farben nach dem Umbau auf den seriennahen Stand des zweiten, leider abgestürzten Prototypen. (Foto: Hansruedi Huber) |
Die linke Tragfläche der HB-HZA ist mit unzähligen Fäden für Tests des Ströhmungsverhaltens versehen. (Foto: Hansruedi Huber) |
Die HB-HZA wird in den Hangar geschoben; in der nächsten Woche steht die Reise nach Fairford ans RIAT auf dem Programm der Maschine (Foto: Martin Jacobi) |
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Das sich heute im Besitze Schweizer Investoren befindliche Unternehmen gibt Ihre Abschlusszahlen nicht vollständig bekannt: Interessant ist aber, dass bei einem Umsatz von gut CHF 500 Mio. jährlich rund CHF 40 Mio. in die Forschung und Entwicklung investiert werden. Nachdem das Projekt PC-21 nun bald marktreif ist, wird nun offensichtlich wieder an einem zivilen Projekt gearbeitet. Mehr war aber den Verantwortlichen noch nicht zu entlocken...
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Die 1981 gebaute HB-FGI gehörte bis 1986 Zimex Aviation, welche den PC-6 u.a. in Tunesien einsetzte. Seither ist wieder das Herstellerwerk Besitzerin. Eingesetzt wird der Porter u.a. auch für Fallschirmabsetzflüge der Parapro SA (Foto: Hansruedi Huber) |
Die HB-FMP, ein PC-6 B2/H4, gehört dem Pilatus Flugzeugwerk und wird als 'Swissboogie' von der Parapro SA als Fallschirmabsetzflugzeug eingesetzt. (Foto: Reto Isler) |
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Dieser PC-12/45 trägt das Kennzeichen HB-FOV und ist auf Pilatus zugelassen. Die Bemalung stammt noch vom Vorbesitzer, dem südafrikanischen Roten Kreuz, welche die 1991 gebaute Maschine retournierte. Die abgeklebte Registrierung lässt auf einen baldigen Wiederverkauf schliessen (Foto: Hansruedi Huber) |
Auch dieser PC-12/45 HB-FPU wartet mit dem temporären Kennzeichen auf die Ablieferung (Foto: Hansruedi Huber) |
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Die EC-ISH, ein PC-12/45 der spanischen NorestAir, war beim Besuch zur Wartung in Stans (Foto: Hansruedi Huber) |
Die niederländisch registrierte PH-XII der De Hondert Margen B.V. trägt das passende Kennzeichen 'XII', was in römischen Zahlen 12 bedeutet. Ursprünglich wurde die Maschine auch als PC-XII propagiert. (Foto: Hansruedi Huber) |
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